www.welthungerhilfe.de
Nachhaltigkeit
Mode und Entwicklungszusammenarbeit - Das Prinzip Nachhaltigkeit

Das Thema Mode und eine Hilfsorganisation wie die Welthungerhilfe, die sich für eine Welt ohne Hunger und Armut einsetzt - passt das überhaupt zusammen?

Sehr gut sogar. Denn auf der ganzen Welt wollen Menschen sich mit Kleidung schmücken und durch ihr äußeres Erscheinungsbild auffallen. Egal ob arm oder reich.

Die Aktion "Weltgewänder" der Welthungerhilfe nutzt dieses Grundbedürfnis, um Aufmerksamkeit zu erregen. Für die Probleme der Länder des Südens. Aber auch für deren Reichtümer. Denn "was das Übel der Armut vergrößert, ist die Geringschätzung", wusste schon der Philosoph Immanuel Kant.

Die Stoffe für den Modewettbewerb "Weltgewänder" kommen aus Projektländern der Hilfsorganisation in Indien, Mali und Peru. Sie sind Schätze: In kunstvoller Handarbeit bestickt, bedruckt oder verziert, in üppiger Farbigkeit, gefertigt nach alter Überlieferung.

Sozial- und Umweltstandards beachten

Angehende Designer beschäftigen sich mit diesen Textilien. Sie recherchieren deren Entstehung, setzen sich mit der kulturellen Bedeutung, dem individuellen Fertigungsprozess auseinander. Und mit den zwei Seiten der globalen Textilwirtschaft: Einerseits ist die Bekleidungsindustrie in vielen Ländern des Südens ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Andererseits führt der Druck, immer preiswerter zu produzieren, zu gravierenden Missständen. Textilarbeiter in Entwicklungsländern fertigen zu teilweise unmenschlichen Bedingungen und für Dumpinglöhne.

Die Welthungerhilfe setzt auf das Prinzip der Nachhaltigkeit:

Ausführliche Informationen zu den geförderten Projekten der Aktion "WeltGewänder" finden Sie bei der Welthungerhilfe.